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Imagekampagne: „Radio geht ins Ohr, bleibt im Kopf!“

Interview mit Lutz Kuckuck, Geschäftsführer der Radiozentrale


Lutz Kuckuck
Lutz Kuckuck, Geschäftsführer der Radiozentrale

Frage:
Herr Kuckuck - der GF der Radiozentrale. Was genau ist denn die Radiozentrale?

Lutz Kuckuck, Geschäftsführer der Radiozentrale
Die Radiozentrale ist eine Marketingplattform aller öffentlich-rechtlichen und privaten Radiostationen in Deutschland. Wir versuchen, das Medium Radio in tollem Licht erscheinen zu lassen im Hörermarkt und wir schlagen die Klinge im Werbemarkt gegenüber anderen Gattungen, wie Fernsehen, Internet, Print usw.

 

Frage:
Da gibt es ja seit 2007 eine – wie ich finde - sehr schöne Kampagne, um das Medium Radio bekannter zu machen „Radio geht ins Ohr, bleibt im Kopf!“ Wie hat das alles angefangen?

Lutz Kuckuck, Geschäftsführer der Radiozentrale
Wir haben uns damals gefragt, wie wir denn unser Medium noch präsenter, bewusster machen können in den Köpfen der Hörer, weil Radio ist ja eins der meist genutzten Medien überhaupt - hat weit über 90 % Reichweite und Nutzer pro Woche, jeden Tag über 56 Mio Hörer aber vergleichsweise unterproportional Werbeumsätze und das war uns einfach zu wenig. Da haben wir uns gesagt, müssen wir einfach etwas tun. Wir haben uns nach langem Überlegen dann durchgerungen, um mit entsprechenden Spots - launig, lustig – einfach das zu demonstrieren, was Radio kann. Radio kann ja nicht alles – aber es kann manche Dinge besonders bewusst machen.

 

Frage:
Wieviele Spotmotive sind denn da in den letzten 10 Jahren zusammen gekommen?

Lutz Kuckuck, Geschäftsführer der Radiozentrale
Exakt sind es 110 per Stand heute und sie haben natürlich inzwischen schon - nach 10 Jahren kein Wunder - eine gewisse Geschichte. In bestimmten Bereichen haben sie sogar einen gewissen Kultstatus erreicht. Wir haben inzwischen auch verschiedene Themen besetzt - ob früher nach Jobs definiert, jetzt aktuell geht es um die Kids und bestimmte Trends im Markt. Darüber ist ein ganzer Blumenstrauß von Spots entstanden.

 

Frage:
Das ist ja eine ganze Menge. Gab es denn schon Auszeichnungen dafür?

Lutz Kuckuck, Geschäftsführer der Radiozentrale
Oh, reichlich. Wir sind, um das mal gleich zuerst zu sagen, vom höchsten Gremium, was die Kreation angeht – nämlich dem Art Directors Club, gleich mehrfach ausgezeichnet worden über die Jahre. Da gibt’s dann immer silberne und goldene Nägel – also wir können noch keinen Handel anfangen, aber einige sind es schon. Und diverse Fachdienste und andere Marketingorganisationen haben diese Kampagne diverse Male ausgezeichnet.

Der Grund dafür liegt auch ein Stückchen wohl darin, dass wir eine besonders schlichte, eindringliche Mechanik verfolgen. Das eine ist - die Spots kommen vergleichsweise ruhig rüber. Da wird nicht geschrieen, da wird nicht groß mit Musik dazwischen gegangen oder sonst wie - stattdessen wird nur eine Stimme gebracht, die eine Story erzählt und das Ganze dann mit einem leichten Schmunzlergag wie auch immer am Ende.

Und dies hat durchaus einen gewissen Vorbildcharakter in der Szene entwickelt. Und die Organisationen der großen internationalen Werbungtreibenden hat gerade kürzlich wieder -gesagt, dies sei mit die beste Funkkampagne aktuell am Markt.

 

Frage:
Haben Sie einen persönlichen Favoriten?

Lutz Kuckuck, Geschäftsführer der Radiozentrale
Ja mehrere. Die schönsten werden einem manchmal leider gleich wieder abgeschossen, weil sich irgendeiner beschwert und dann wollen wir uns nicht auf große Handel einlassen, sondern machen lieber einen neuen Spot.

Aber zu meinen Lieblingen gehört u.a. dass ein Pizzabäcker eine Wette verliert über das, was Radio bewirken kann. Er schaltet ein paar Spots einfach im Radio mit der Folge, dass seine Pizzabäckerei vor Klientel, Gästen überquillt. Dadurch hat er nun die Wette verloren und muss die Wette eintauschen, indem er singt: „Wer spielt den besten Fußball in die Welt?“ Und dann singt er: „Deutscheland, Deutscheland“. Und das ist für einen italienischen Pizzabäcker natürlich nicht selbstverständlich sondern eher quälerisch. Das fand ich sehr nett. Da kommt das empathisch ja auch rüber. Das ist auch einer der kultigen Spots, die deutlich, deutlich über 100.000 Abrufe zum Teil auch auf youtube haben.

 

Frage:
Die Spots sind – wie gesagt – alle witzig gemacht. Gibt es die Möglichkeit, sich nochmal alle Motive irgendwo anzuhören auf einer Datenbank/Website irgendwo?

Lutz Kuckuck, Geschäftsführer der Radiozentrale
Ja, wir können nicht alle vorhalten. Das versuchen wir immer, weil wir nicht an allen auch die Rechte behalten können. Das kostet ja von Jahr zu Jahr Geld. Normalerweise dauern solche Verwertungsrechte nur 12 Monate. Aber die meisten Spots sind noch zu kriegen. Viele unserer Hörer stellen die übrigens zum Teil auch selber ein auf youtube. Wir selber machen das gar nicht. Darüber ist also eine ganze Kette unserer Spots entstanden über die ganzen Jahre. Wir selber haben eine CD, wo wir - glaube ich - immerhin 60 Spots gebündelt haben. Die sind jetzt aktuell vergriffen, weil eben doch stark nachgefragt, obwohl wir dafür keine Werbung machen. Etliche können Sie sich dann auf unserer Website www.radiozentrale.de anhören.

 

Frage:
So nun geht es ja bei der Kampagne „Radio geht ins Ohr, bleibt im Kopf!“ auch darum Radiowerbung in das Bewusstsein der Kunden zu rücken – nochmal zusammen gefasst, welche Vorteile hat Werbung im Radio, Herr Kuckuck?

Lutz Kuckuck, Geschäftsführer der Radiozentrale
Werbung im Radio hat erstmal den unschlagbaren Vorteil, dass es in sehr kurzer Zeit sehr hohe Reichweiten erzeugt. Das hat einfach damit zu tun, dass Radio von sehr vielen Menschen über den Tag sehr lange genutzt wird, durchschnittlich übrigens 4 h am Tag. Dass es ein Medium ist, das unmittelbar das letzte Medium vorm Einkauf ist – wenn Sie also mit Ihrem Auto zum Einkaufen fahren, ist das das letzten Medium, wo Sie nochmal einen Werbeimpuls setzen können, um den Kunden entsprechend zu inspirieren. Drittens ist es vergleichsweise preiswert und die Werbung ist sauber eingebettet in ein positives Umfeld – des Programmmachens nämlich und in diesem positiven Umfeld lassen sich eben Botschaften auch besonders erfolgreich verkaufen.

 

Frage:
Natürlich zum Schluss jetzt noch die Frage: „Geht die Kampagne „Radio geht ins Ohr, bleibt im Kopf“ weiter?

Lutz Kuckuck, Geschäftsführer der Radiozentrale
Aber klar doch. Wir haben noch sehr viel Potential und wir haben schon wieder erneut 20 Vorschläge der Agentur auf dem Tisch und müssen uns jetzt der Qual der Wahl unterziehen, um das Ganze dann demnächst wieder on air zu bringen. Frage:Ja vielen Dank sage ich an dieser Stelle, Lutz Kuckuck, Geschäftsführer der Radiozentrale – Radio geht ins Ohr, bleibt im Kopf!

 

 

 

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